Archiv für Februar 2012

FAQ zum M31

Da es immer wieder Fragen rund um den M31 – das Netzwerk und den europäischen Aktionstag gegen den Kapitalismus – und andere geplante Aktivitäten gibt, hat die FAU ein kleines FAQ zusammen gestellt. Wir hoffen, die Hintergründe werden dadurch transparenter.

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m31

Bückeburg: Eine Chronik der Gewalt

Januar 2012

29.01.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag wird an dem Auto einer jungen Antifaschistin einer der Seitenspiegel abgetreten und das Auto mit Lippenstift beschmiert. In den Tagen zuvor, hatte sich ein Mitglied der „Nationalen Sozialisten Bückeburg“ dem Fahrzeug mehrfach direkt genähert und Fotos davon geschossen.

05.01.
Als ein alternativer Jugendliche sich in der Sparkasse auf der Bahnhofstraße aufhält, kommt es hinterrücks zu einem gewalttätigen Übergriff durch sechs Neonazis. Der Jugendliche wird bedroht, gewürgt und erhält mehrere Tritte. Nachdem er sich losreißen konnte, drohen ihm die Täter_innen weitere Gewalt an. Er kann jedoch entkommen und ruft die Polizei. Obwohl sich die Täter_innen noch am Ort des Geschehens aufhalten, erscheint diese nicht.

04.01.
In der Nacht von Montag auf Dienstag wird eine Wohnung in der Innenstadt mit Steinen angegriffen.. Dabei werden vier Scheiben zerstört . Durch die Scherben wird eine Person, die sich im Haus befindet verletzt. Im Voraus kam es bereits des Öfteren zu kleineren Straftaten am Haus. Vor allem in Form neonazistischer Sprühereien. Die Angriffe richten sich offenbar gegen einen jungen Erwachsenen.

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Im Westen wie im Osten

In einer Kleinstadt im niedersächsischen Landkreis Schaumburg hat die Gewalt von Neonazis im vergangenen Jahr deutlich zugenommen. Die Betroffenen fühlen sich von der Politik und den Behörden nicht ernst genommen.

von Sebastien Nekyia

Im Verlauf des vergangenen Jahres hat sich das Leben im niedersächsischen Bückeburg für ei­nige Menschen zu einem Albtraum entwickelt. In der im Landkreis Schaumburg gelegenen Stadt mit 20 000 Einwohnern ist seit dem Beginn des Jahres 2011 die Anzahl von Propaganda- und Gewaltdelikten der Neonaziszene sprunghaft angestiegen. Im vergangenen April wurde deshalb die antifaschistische Bündniskampagne »Copy &  Paste« begonnen. Diese rief zusammen mit zivilgesellschaftlichen Gruppen für den Samstag vergangener Woche zu einer Demonstration gegen die anhaltende Nazigewalt in der Stadt auf, etwa 600 Menschen folgten dem Aufruf. Vor der Demonstration sagte Felix Imfeld, der Sprecher der Kampagne, dass man verschiedene Gruppen im Kampf gegen Rechts zusammenführen und »mit einem guten Signal in das Jahr starten« wolle.

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Uranindustrie stilllegen – Uranabbau, Urananreicherung und Brennelementefertigung stoppen

Abschlusserklärung der Internationalen Urankonferenz Münster

200 AtomkraftgegnerInnen aus dem Niger, Russland, Frankreich, Polen, der Türkei, den Niederlanden und Deutschland haben sich am 4. Februar 2012 in Münster zu einer Internationalen Urankonferenz getroffen. Im Mittelpunkt der Urankonferenz stand die Forderung, die internationale Uranindustrie stillzulegen und den weltweiten Uranabbau, die Urananreicherung sowie die Brennelementefertigung zu stoppen. Die Urankonferenz wurde von einem internationalen Trägerkreis aus 35 Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbänden getragen und ist eine der bundesweit größten Konferenzen dieser Art seit Jahren.

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FAZ: Wer hat Angst vor Anarchismus?

Die Occupy-Bewegung hat es gezeigt: Viele der jüngst in den Blick geratenen sozialen Bewegungen sind durch anarchistische Ideen geprägt. Ist nach dem Scheitern des Sozialismus der Anarchismus die linke Utopie der Zukunft?

Von Uwe Ebbinghaus

Als der russische Wissenschaftler Timofey Pnin, die Hauptfigur des gleichnamigen Romans von Vladimir Nabokov, 1940 mit dem Schiff in den Vereinigten Staaten anlangt, wird ihm bei der Einreise eine ultimative Frage vorgelegt. Ob er Anarchist sei, will der Zollbeamte wissen. Pnin, aus einem Heimatland der Bewegung stammend, erkundigt sich beflissen, welche Form des Anarchismus gemeint sei – der „praktische, metaphysische, theoretische, mystische, abstrakte, individuelle oder der soziale“? In jungen Jahren habe das alles Bedeutung für ihn gehabt.

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„Rechte Szene wirbt bei Jugend“

Verstärkte Aktivitäten in Detmold

Die rechtsextreme Szene in Lippe hat nach Ansicht des Antifaschistischen Arbeitskreises Detmold im vergangenen Jahr verstärkt Jugendliche angeworben. Rund 30 bis 35 junge Menschen orientierten sich in Richtung der rechtsextremen „Freien Kräfte Detmold“. Neu: Auch sieben junge Frauen seien darunter.

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Thies bleibt trotz Fehlstunden „pro NRW“-Kreisvorsitzender

Die Belohnung für eine intensive Arbeit im Lemgoer Stadtrat dürfte es eher nicht gewesen sein: Fabian Thies (29) bleibt Vorsitzender des „pro NRW“-Kreisverbandes Lippe.

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Nazi-Thies macht blau

Der Arbeitseinsatz des Lemgoer „pro NRW“-Ratsmitglieds Fabian Thies hält sich offenbar in engen Grenzen.

Wie die Lippische Landes-Zeitung heute meldet, hat Thies seit dem vorigen März an keiner Ratssitzung mehr teilgenommen. Auch zuvor sei er nur unregelmäßig im Rathaus zu Gast gewesen, heißt es in dem Bericht. Die Aufwandsentschädigung ­fließe jedoch weiter.

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„Krise und Revolte“

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Naziaufmarsch in Bielefeld

Berichte, Fotos und Videos zum Naziaufmarsch am 24.12.2011:

Nachbetrachtung zum Naziaufmarsch in Bielefeld Autonome Antifa Bielefeld

Fotos und Video vom Naziaufmarsch in Bielefeld linksunten.indymedia

Polizei ermöglichte NS-Demonstration in Bielefeld Hiergeblieben.de

70 Neonazis bei Heiligabend-Demo NRW rechtsaußen

Fotos vom Naziaufmarsch in Bielefeld Indymedia

6.500 demonstrieren gegen Neonazi-Aufmarsch Neue Westfälische

68 Neonazis und 6500 Gegendemonstranten Westfalen Blatt

6.500 Gegendemonstranten bei Nazi-Aufmarsch WDR